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Tag 1 als Text lesen
Rad-Event „Radln durch Tirol“ – Tag 1 (24. Juni 2021)
Etappe: St. Anton am Arlberg – Flirsch – Landeck – Mils – Silz
Früh am Morgen: Um 4:49 Uhr ist Tagwache. Heute beginnt unsere Awareness-Aktion „Radfahren durch Tirol“. Die Nervosität ist groß, aber der Blick zum Himmel stimmt uns positiv, und die Wetterprognosen sind gut. Robert geht die To-do-Liste noch einmal genau durch. Um 8 Uhr holt uns Toni mit dem Rad-Taxi ab. Gepäck, Erstverpflegung und Räder sind verladen.
Start in St. Anton: Um 8:50 Uhr sind wir in St. Anton am Arlberg. Kurz nach 9 Uhr treffen OK-Chefin Judith, Julia und Ingrid ein, dann die ersten Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Es gibt die erste Jause und letzte Anweisungen, Andi von der Filmfirma MakeDesign begleitet uns, und auch die Polizei ist vor Ort. Um 10 Uhr geht es los. Die Stimmung ist großartig, es wird viel gescherzt und gelacht. Unser Ziel: in drei Tagen 180 Kilometer für „Das bewusst(e) Sein“.
Empfang in Flirsch: Um 10:40 Uhr erreichen wir den ersten Treffpunkt. Bürgermeister Roland Wechner empfängt uns herzlich. In seinem Grußwort erinnert er daran, dass in Österreich rund 13.500 Menschen von MS betroffen sind, weltweit rund 2,5 Millionen, und dass Betroffene nicht auch noch Ausgrenzung erleben dürfen. Er wünscht eine unfallfreie Fahrt.
Weiter über Landeck: Auf der Bundesstraße heißt es aufpassen, doch es ist wenig Lkw-Verkehr. Um 11:13 Uhr erreichen wir Landeck. Grußworte schicken auch Bürgermeister Harald Bonelli (Gemeinde Pians) und Bürgermeister Herbert Mayer (Stadtgemeinde Landeck). Beide danken der MSG Tirol für ihren Einsatz als Anlaufstelle für Betroffene und Angehörige. Danach geht es auf den Inntalradweg, und die erste größere Steigung schaffen alle mit Bravour.
Mittag in Mils: Um 12:47 Uhr kommen wir bei der Trofana-Raststätte in Mils an. Unsere Helfer und zwei zusätzliche Teilnehmer, Anita und Toni, erwarten uns schon. Um 14:03 Uhr geht es weiter. Wir liegen gut in der Zeit, das Wetter hält, und niemand zeigt Anzeichen von Erschöpfung. Das Schmelzwasser des Inns sorgt für angenehme Kühlung. Ursula hat immer einen flotten Spruch parat; ihr Motto: „Dabei sein ist alles, aufgeben keine Option.“
Ankunft in Silz: Am Kirchplatz in Silz, unserem ersten Etappenziel, wartet das OK-Team. Eine freudige Überraschung: Bürgermeister Ing. Helmut Dablander heißt uns willkommen, hört sich unsere Geschichte an und zollt allen großen Respekt. Er kommt am nächsten Morgen auch zum Start der zweiten Etappe. Nach dem Duschen im Gasthof Löwen behandelt Masseurin Silvia Tschitschnig alle Teilnehmenden vor dem Abendessen. Danke an Hans Peter Hafele für die gute Terminplanung und an Heidi fürs Organisieren des gemütlichen Abendessens.
Dank: Ein großes Vergelt’s Gott an die Getränkefirma Hafele, an die Firma Hollu für die Desinfektionsmittel und an die Helferinnen Judith, Julia, Ingrid und Heidi sowie die Helfer Hans Peter und Gerd. Die erste Etappe ist ohne Zwischenfälle beendet. „Einer allein kann einen Stein bewegen, eine Gruppe kann Berge versetzen.“
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